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Der Cellist Emil Klein wurde am 5. Mai 1955 in Roman, Rumänien geboren. Er studierte an der Musikhochschule in Bukarest und setzte anschließend sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei David Geringas fort. Am 29. April 2004 verstarb Emil Klein in Italien.
Emil Klein war ein faszinierender Cellist, dem es gegeben war, in seinem Spiel souveräne Virtuosität, musikalisches Gespür und Leidenschaftlichkeit mit einer tiefen Liebe zur Musik zu vereinen. Internationale Anerkennung erlangte er als Solist und Dirigent des von ihm gegründeten Kammerorchesters Hamburger Solisten. Mit diesem Ensemble erfüllte er sich seinen Lebenstraum, einen hoch qualifizierten Klangkörper für besondere kammermusikalische und solistische Aufgaben zu schaffen. Er scharte junge, begabte Instrumentalisten um sich, mit denen er arbeitete und die durch ihn eine ganz besondere Ausbildung erhielten. Die Idee, ein Kammerorchester zu formen, in dem jeder einzelne das Zeug zum Solisten hatte, entsprang sicher auch seinem eigenen nonkonformistischen Spiel, in dem er immer sein ganz persönliches musikalisches Anliegen zum Ausdruck brachte. Dies, übertragen auf ein ganzes Orchester, schien zunächst schier unmöglich, denn die ersten Probenarbeiten zeigten, dass jedes Mitglied des Ensembles zwar seine eigene Ideen zum Tragen bringen konnte und durfte, das Ergebnis aber gebündelt zu einem Ganzen geformt werden musste. Nur durch intensive Arbeit gelang es, eine übergeordnete, gemeinsame höhere Sprache zu entwickeln. Nicht zuletzt machte es die mitreißende Persönlichkeit Emil Kleins möglich, die hochgesteckten Ziele zu erreichen.
Die Hamburger Solisten bleiben seinem Vermächtnis verpflichtet und führen das Kammerorchester in seinem Sinne fort.
Emil Klein war Mitglied der Johannisloge "Carl zum Felsen", die auch nach dem Tode Emil Kleins einen engen Kontakt zu den Hamburger Solisten pflegt und Konzerte in den Mozartsälen des Hamburger Logenhauses ermöglicht.
Die Johannisloge "Carl zum Felsen" gehört zur Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, dem christlichen Freimaurerorden. Rund fünfundreißig Männer gehören der Loge an. Sie treffen sich regelmäßig in den Räumlichkeiten der Provinzialloge von Niedersachen, in der Moorweidenstraße 36. Mehr Informationen und Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie unter www.loge-hamburg.com |